Osteoporose

„Da es keine exakten Zahlen für die Gesamtzahl der an Osteoporose Erkrankten gibt, gehen aktuelle Schätzungen davon aus, dass in Österreich rund 700.000 Menschen an Osteoporose leiden, davon sind 80 Prozent Frauen. 12.000 Schenkelhalsbrüche treten in Österreich pro Jahr auf. Nur 20 % dieser Patienten erreicht wieder jene Selbständigkeit und körperliche Leistungsfähigkeit wie vor dem Sturzereignis.“
        
Osteoporose*) ist die am weitesten verbreitete und wird im Volksmund auch als „Knochenschwund“ bezeichnet.Die  Osteoporose ist gekennzeichnet durch: niedrige Knochenmasse und Störung der Mikroarchitektur des Knochengewebes, mit daraus resultierender Knochenbrüchigkeit und steigendem Fraktur-Risiko. Menschen, die an einer Osteoporose leiden, brechen sich Knochen aus geringstem Anlass. Wirbelkörper, Hüfte und Unterarm sind besonders gefährdet, aber auch jeden anderen Knochen kann es treffen. Ohne Therapie schreitet die Osteoporose voran und führt auf Dauer zu vielfachen Knochenbrüchen und sehr starken Knochenschmerzen. Diese Bewegungseinschränkung
und die Dauerschmerzen können Invalidität und Abhängigkeit von fremder Hilfe zur Folge haben.